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Reifenalter


Alterserscheinungen?!

Die Lebenserwartung eines Reifens beträgt laut aktuellem Stand der Forschung grundsätzlich
10 Jahre. Reifen, die älter als 10 Jahre sind, sollten nur noch benutzt werden, wenn sie vorher ständig unter normalen Bedingungen im Einsatz waren. Das heißt, die Reifen sollten nicht mehr umgesteckt, sondern nur noch im laufenden Betrieb abgefahren werden. Reifen, die bis zu 5 Jahren sachgemäß gelagert wurden, sind in ihrer Verwendungstauglichkeit nicht beeinträchtigt.

Bei Wohnwagen ist der Verschleiß grundsätzlich größer: Wohnwagenreifen sollten bereits ab 6, spätestens ab 8 Jahren ersetzt werden.


Reifenkennzeichnung


Lernen Sie Ihren Reifen kennen!

Auf einem Reifen stehen jede Menge Zahlen und Buchstaben. Nicht alle sind für den Autofahrer von großer Bedeutung. Bei anderen lohnt es sich zu wissen, was dahinter steckt: Zu den wichtigen Ziffernkombinationen gehört u.a. die DOT (Department of Transport). Sie gibt das Produktionsdatum des Reifens an.

Bis zum Herstellungsjahr 1999 ist die Nummer dreistellig: Die ersten beiden Ziffern geben die Produktionswoche, die letzte das Produktionsjahr an.

Da das Produktionsjahr bis 1999 nur mit einer Ziffer indiziert wurde, haben sich zahlreiche Reifenhersteller freiwillig dazu entschieden die 90er Reifen (als Abgrenzung zu den 80ern) mit einem Dreieck zu versehen. In außereuropäischen Ländern wurde diese Regel nicht grundsätzliche befolgt. Im Zweifelsfall sollte man sich immer an den Reifenhersteller wenden, um das Alter des Reifens sicher zu ermitteln.

Alle DOTs nach dem 1.1.2000 sind vierstellig: Die erste beiden Ziffern geben die Produktionswoche, die letzten beiden das Produktionsjahr an.

Der wichtigste Buchstabe


Der wichtigste Buchstabe auf dem Reifen ist das Geschwindigkeitssymbol:

* T bedeutet eine Höchstgeschwindigkeit von 190km/h
* S bedeutet eine Höchstgeschwindigkeit von 180km/h
* Q-Reifen dürfen höchstens 160 km/h gefahren werden.

Sollte die Laufleistung des Autos höher sein als die Höchstgeschwindigkeit des Reifens, muss im Sichtfeld des Fahrers eine Plakette mit der Reifenhöchstgeschwindigkeit angebracht werden. Diese Höchstgeschwindigkeit darf in keinem Fall überschritten werden.

Luftdruck

Der richtige Druck macht's!

Die pauschale Behauptung, Winterreifen müssten grundsätzlich mit 0,2 bar mehr Luftdruck ausgestattet sein, trifft heute nicht mehr immer zu. (außer bei Q-Reifen) Ist nur ein Luftdruck in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugherstellers angegeben, gilt für Winter- und Sommerreifen die gleiche Angabe.

Der angegebene Tabellenluftdruck dient aber grundsätzlich nur als Basisluftdruck und muss unter Umständen der individuellen Fahrweise (z.B. bei Geschwindigkeiten über 160km/h) oder Fahrzeugbelastung (z.B. Urlaub) angepasst werden.

RDKS

Reifenluftdruck voll unter Kontrolle

Reifenluftdruck - Kontrollsysteme (RDKS) überwachen den Luftdruck in den Reifen kontinuierlich und warnen den Fahrer bei Anweichungen vom Soll-Wert. Das RDKS ist an der Felge angebracht. Es ist also wichtig, dass der Händler beim Reifenwechsel (speziell dann, wenn keine neue Felge gekauft wird) über das Vorhandensein des RDKS informiert wird.

PROFIL

Zeigen Sie Profil!

Das Gesetz schreibt eines Mindestprofiltiefe von 1,6mm vor. Reifenexperten aber empfehlen, die Reifen schon vor Erreichung der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe auszutauschen. Und zwar: Sommerreifen ab 2mm, Breitreifen ab 3 mm und Winterreifen ab 4mm Restprofiltiefe.

Quelle: www.pro-winterreifen.de